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Leiharbeit

Die Erscheinung der Leiharbeit wird durch die in Polen geltenden Rechtsvorschriften reguliert.

Sie gibt allein den Arbeitnehmern die Chance, erwerbstätig zu werden und den Arbeitgebern die Chance, etwa zum Zeitpunkt der erhöhten Bestellungen für das Unternehmen,  den  Arbeitskräfteengpass zu ergänzen.

 

 

Leiharbeit – Rechtsrahmen

 

 Grundlage der Beschäftigung von Leiharbeitern d.h. Führung der sog. Mitarbeitervermittlung bilden die Gesetzesbestimmungen vom 9. Juli 2003 über Beschäftigung von Zeitarbeitern. Das Gesetz schafft rechtliche Grundlagen für Beschäftigung von Leiharbeitern durch die, auf diesem Gebiet spezialisierten Leiharbeitsagenturen. Es bestimmt die Regulierungen hinsichtlich Vermittlung der Mitarbeiter zur Arbeit im Interesse der Agenturkunden. Die Grundlage des Arbeitsverhältnisses im Falle  der Leiharbeit ist der zwischen Leiharbeitsagentur und dem Leiharbeiter  abgeschlossene Vertrag.   

Die Leiharbeit wird im Gesetz (Art. 2 Pkt 3) als eine, zugunsten eines bestimmten Arbeitgebers- Endnutzers ausgeübte Tätigkeit definiert d.h. Kunden der Leiharbeitsagentur. Der Leiharbeiter erfüllt dabei, über einen nicht längeren,  als der im Gesetz genannte Zeitraum, die Aufgaben:

  • die einen saisonmäßigen kurzzeitmäßigen oder  den vorläufigen Charakter tragen
  • die nicht termingerecht, durch die bislang vom Arbeitgeber beschäftigte Arbeitnehmer- Endnutzer ausgeführt werden können  
  • deren Ausführung in der Zuständigkeit des, vom Arbeitgeber beschäftigten  abwesenden Arbeitnehmers liegt.

Der Leiharbeiter ist die, vom Leiharbeitsagentur, ausschließlich zum Zweck der Arbeitsausführung zugunsten und unter der Leitung des Arbeitgeber- Endnutzers beschäftigte Person. Er wird von der Leiharbeitsagentur anhand folgender Vorgaben beschäftigt:

  • befristeter Arbeitsvertrag
  • befristeter Vertrag für den Zeitraum der ausgeführten Tätigkeit
  • befristeter Arbeitsvertrag für die Dauer der  Vertretung

Die Beschäftigung der Leiharbeiter durch die Agentur in einem bestimmten Unternehmen ihres Kunden, erfolgt durch Unterzeichnung eines Agenturvertrages. Der Arbeitnehmer tritt in die Strukturen des Arbeitgeber-Endnutzers und unterliegt seiner Leitung aber steht mit ihm nicht im Arbeitsverhältnis im Sinne des  Arbeitsgesetzbuches.

Im Rahmen der Leiharbeit bei entsprechenden beruflichen Tätigkeiten darf der Arbeitgeber keine Eigenmitarbeiter beschäftigen sondern nur fremde Mitarbeiter, die durch Leiharbeitsagentur delegiert werden. Die Leiharbeiter dürfen  in Vollzeit, in gleicher Weise wie die anderen, vom Arbeitgeber beschäftigte Mitarbeiter, ihre Tätigkeit ausführen.

Gemäß den Vorschriften des genannten Gesetzes, darf der Leiharbeiter nicht zu beliebigen Arbeitszeiten beim Leiharbeitgeber-Endnutzer delegiert werden. Artikel 20 des Gesetzes über Beschäftigung der Mitarbeiter durch die Leiharbeitsagenturen deutet darauf hin, dass im Zeitraum der nächsten, aufeinanderfolgenden 36 Monaten, die Agentur den von ihr beschäftigten Leiharbeiter, zur Ausführung der Tätigkeit zugunsten eines  bestimmten Arbeitgebers-Endnutzers lenken kann, für den Zeitraum, der insgesamt 18 Monaten nicht überschreiten darf.

 

Leiharbeitsbeschreibung

 

In der Praxis beteiligen sich an der Leiharbeit in dieser Beschäftigungsform drei Parteien:

  • Leiharbeitsagentur,
  • Agenturkunden, Arbeitgeber-Endnutzer,
  • Leiharbeiter.

Der Arbeitgeber d.h. Auftraggeber ist die Leiharbeitsagentur, die die Mitarbeiter zur Erfüllung der vorab festgesetzten Aufgaben delegiert. Die Leiharbeitsagentur verpflichtet sich u. a.  zur:  

  • Kalkulierung und Auszahlung der monatlichen Vergütung,
  • Kalkulierung und Abführung der Vorschüsse auf die Einkommensteuer von natürlichen Personen,
  • Abführung von Sozial- und Versicherungsbeiträgen
  • Erteilung vom Erholungsurlaub usw.

 

Vorteile für Mitarbeiter

 

Der Vertragsabschluss mit der Leiharbeitsagentur kann von Arbeitnehmern minderwertig eingeschätzt werden als Abschluss eines üblichen Arbeitsverhältnisses  gemäß dem Arbeitsgesetzbuch. Dennoch, aufgrund der Ausübung der Leiharbeit, zieht der Arbeitnehmer einen Nutzen zu denen gehören:

  • Sofortige Beschäftigungsmöglichkeit in einem großen Unternehmen, mit Aussicht einer zukünftigen Dauereinstellung- Leiharbeiter, die sich im Unternehmen des Arbeitgeber-Endnutzers bewähren, können später mit der Einstellung in Vollzeit rechnen,
  • Flexible Arbeitszeiten, denn der Leiharbeiter vereinbart, an welchem Tag und zu welchen Zeiten er arbeiten kann und die Agentur passt sich seinem Arbeitsplan an,
  • Erwerb der Berufserfahrung, Verbesserung der Kenntnisse und Berufskompetenzen,
  • Erwerb einer zusätzlichen Eintragung im Lebenslauf, was zukünftig die Chancen auf spätere Dauereinstellung erhöht,
  • zusätzliche Einkommensquelle.

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